New Work – Der Megatrend

Der Megatrend New Work befindet sich auf dem absoluten Vormarsch – und das bereits seit mehreren Jahren. Doch was verbirgt sich hinter diesem englischen Begriff, der sich in Deutschland eingebürgert hat? Welche New Work Konzepte gibt es und wie werden diese heute bereits erfolgreich umgesetzt?
Wir von Büromöbel Blitz erklären Ihnen, was es mit diesem Megatrend auf sich hat. 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff New Work?

Der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann hat sich aktiv damit auseinandergesetzt, welche Auswirkungen die Globalisierung und die Digitalisierung auf die Arbeitswelt haben. In diesem Zusammenhang spielt der kulturelle Wandel der Neuzeit ebenfalls eine tragende Rolle. In vielen Beispielen, die wir heute noch leben, steht die individuelle Entfaltung der Menschen in einem starken Kontrast zur Arbeitswelt. Doch Bergmann hat sich mit der Suche nach Möglichkeiten beschäftigt, diesen Kontrast aus der Welt zu schaffen, sodass die persönliche Entfaltung der Arbeitnehmer im Einklang mit den Anforderungen am Arbeitsplatz stattfinden kann. Dies beinhaltet auch, dass Menschen in jeder Phase ihres Lebens einen Beruf auswählen können, der sich ihren Bedürfnissen anpasst. 
Sein Grundgedanke, der das New Work der Neuzeit maßgeblich geprägt hat, spiegelt sich in seiner eigenen Lebensgeschichte wider. Denn er war in seinem Leben nicht nur Professor an der Universität in Michigan, sondern auch Theaterregisseur, Preisboxer, Hafenarbeiter und Tellerwäscher. 

Wodurch wird New Work vorangetrieben?

Der wohl wichtigste Katalysator, der die Entwicklung des New Work maßgeblich beeinflusst, gilt die Digitalisierung. Sie ermöglicht es, Menschen und Maschinen eng zu vernetzen. Die Abhängigkeit von Zeit und Ort rückt hierbei immer weiter in den Hintergrund. Es ist heute nicht mehr unbedingt notwendig, im Rahmen eines Nine to Five Jobs acht Stunden am Tag im Büro vor Ort zu verbringen. 
Sehr viele Aufgaben können Dank neuer Fortschritte der Digitalisierung und moderner New Work Methoden ortsunabhängig bearbeitet werden. Zeitverschiebung und andere Faktoren, die sich auf die Zeit auswirken, wirken sich nicht mehr negativ auf die Arbeitsleistung aus. Die Vernetzung mit Hilfe digitaler Hilfsmittel bringt Menschen näher zueinander, auch wenn sie sich an unterschiedlichen Orten befinden. Projekte können in Teams durchgeführt werden, die räumlich getrennt sind. 

New Work als Modell für Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung

Aus Sicht der Arbeitnehmer stehen im Rahmen des New Work vor allem die Selbstversorgung, sowie die Selbstbestimmung und die Selbstverwirklichung im Vordergrund. Die finanzielle Sicherheit ist entscheidend für die Entscheidung, einen Job auszuüben. Der Arbeitnehmer möchte sich schließlich durch seine Arbeit selbst versorgen können. An zweiter Stelle folgt die Selbstbestimmung. Alte, traditionelle Arbeitsmodelle beruhen weitestgehend auf der Fremdbestimmung durch festgelegte Hierarchien und Prozesse. Bei modernen Arbeitsmodellen, wie dem New Work, werden diese festgefahrenen Strukturen durchbrochen. Im Fokus liegt die Produktivität der Mitarbeiter und die Effizienz der Arbeitsschritte. Der Drang nach Selbstverwirklichung wird immer größer. Es werden zwar Ziele festgelegt, die das Unternehmen erreichen möchte. Doch den Weg dorthin bestimmt der Arbeitnehmer weitestgehend selbst. Die Vorgehensweise und die verwendeten Methoden müssen schließlich mit den Wertvorstellungen und ethischen Grundsätzen des Mitarbeiters vereinbar sein. 
Werden diese drei wichtigen Aspekte beachtet, steigt die Zufriedenheit der Angestellten eines Unternehmens stark an, was den Unternehmenserfolg deutlich vorantreibt. 

Wichtige Voraussetzung für funktionierendes New Work sind moderne Arbeitsplatzlösungen

New Work klingt in der Theorie wundervoll und vielversprechend. Doch nur, wenn die Umsetzung des New Work Ansatzes in der Praxis funktioniert, können Produktivität und Zufriedenheit der Arbeitnehmer gesteigert werden. Um die Überlegungen und Methoden in die Tat umzusetzen, müssen in den Unternehmen einige Änderungen vorgenommen werden. Diese beziehen sich besonders auf Strukturen, sowie auf die Bereitstellung mobiler Arbeitsplätze. 
Die Mitarbeiter entfernen sich von dem Arbeitsmodell, bei dem sie täglich acht Stunden im Büro an ihrem Schreibtisch verbringen. Leerlaufzeiten, die keine positiven Ergebnisse erzielen, sollen verhindert werden. Können die Angestellten ihre Freizeit aktiv selbst gestalten, so wird die Arbeitszeit deutlich effektiver genutzt. 
Prozesse werden nicht länger durch festgefahrene Strukturen und Vorgaben geprägt, sondern flexibel an die Anforderungen der Aufgaben und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst. 
Auf diese Weise entstehen innovative New Work Konzepte, welche die digitalen Möglichkeiten ausnutzen. Anwendungen und Daten eines Unternehmens müssen für die Angestellten zugänglich gemacht werden. Somit ist die Arbeit nicht mehr an einen Computer vor Ort gebunden, sondern kann ortsunabhängig ausgeführt werden. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, werden beispielsweise Cloud-Services verwendet. Doch was auf den ersten Blick unkompliziert wirkt, erweist sich häufig als überaus umfangreiche Aufgabe. Daten, die über Jahre hinweg im Unternehmen gesammelt wurden, müssen für die Mitarbeiter freigeschaltet werden. Hierbei dürfen jedoch gleichzeitig unter keinen Umständen die Datenschutzrechte verletzt werden. Darüber hinaus muss das Unternehmen sicherstellen können, dass die Arbeitsperformance der Mitarbeiter ausgezeichnet ist. Elektronische Endgeräte, von denen die Angestellten auf die Cloud des Betriebs zugreifen, sollten den neuesten technologischen Ansprüchen gerecht werden. Die Produktivität der Arbeitnehmer darf schließlich nicht durch langsame Endgeräte oder schlechte Internetverbindungen beeinflusst werden. 
Dies sind die ersten technischen und konzeptuellen Veränderungen, die in Unternehmen unternommen werden, um New Work Methoden erfolgreich einführen zu können.

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